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Die Energiegenossenschaft Starkenburg steht grundsätzlich allen offen, die sich konstruktiv an einem Ausbau der regenerativen Energien in der Region Starkenburg beteiligen wollen.
 

Menschen vor Ort im Mittelpunkt

An Klimaschutzinvestitionen vor Ort sollen auch die Menschen vor Ort verdienen - saubere Investitionen mit sauberen Zinsen. Wir sind daher bestrebt, zunächst immer die Bürger einzubinden, die in unmittelbarer Nähe zu den Projektorten wohnen. Nach unserer Auffassung ist das der Weg zu einer höheren regionalen Wertschöpfung. Das Geld bleibt somit im Wirtschaftskreislauf des Ortes.

Zusätzlich schafft dies mehr gesellschaftliche Akzeptanz für den Ausbau der regenerativen Energien. Auch bei der Umsetzung der Projekte sollen bevorzugt die Firmen der Region zum Zuge kommen.
 

Einstieg ab 2.000 € möglich

Genossenschaftsmitglied wird man durch den Erwerb von 2 Geschäftsanteilen (á 100 €). Für ein bestimmtes Energieprojekt stellt das Mitglied der Genossenschaft zusätzlich ein nachrangiges Darlehen in Höhe von 1.800 € zur Verfügung. Der Zinssatz der Darlehen wird für jedes Projekt gesondert kalkuliert. Dabei bleiben wir grundsätzlich auf der sicheren Seite und versprechen lieber weniger, das wir auch guten Gewissens langfristig halten können, als die Menschen mit überhöhten kurzfristigen Renditeerwartungen zu ködern.

Entscheidend ist vielmehr, dass das, was wir solide erwirtschaften, auch an alle Genossenschaftsmitglieder wieder verteilt wird.
 

... und Wo ist der Haken?

Jeder, der sich wirtschaftlich betätigt, geht immer gewisse Risiken ein. Wichtig ist es, das „Für und Wider“ abzuwägen und danach seine persönliche Entscheidung zu treffen. Dazu sollte man verstehen, was mit seinem Geld passiert.

Im Gegensatz zu den mitunter undurchsichtigen Finanzspekulationen, deren Folgen die Weltwirtschaft jüngst in ernste Schräglage gebracht hat, ist das Geschäftsmodell der Energiegenossenschaft Starkenburg vergleichsweise einfach und transparent.

Das Geld der Mitglieder fließt in Projekte, die man „anfassen“ kann, zum Beispiel in Photovoltaikdächer oder Windräder. Jede unserer Geldanlagen schafft konkrete Sachwerte und nährt keine Spekulationsblase.

Doch es bestehen natürlich auch Risiken: Das Haftungsrisiko jedes Genossenschaftsmitglieds besteht in Höhe seiner Geschäftsanteile. Gemäß unserer Satzung ist eine Nachschusspflicht (Haftung aus Privatvermögen) allerdings ausgeschlossen.

Bei dem nachrangigen Darlehen hat dieses Darlehen, wie es der Name schon sagt, Nachrangcharakter. Im (unwahrscheinlichen) Falle einer Genossenschaftsinsolvenz, würde dieses Darlehen hinter Forderungen anderer Gläubiger (z. B. Banken) zurückstehen müssen. Allerdings steht die  Genossenschaft unter einer ständigen Kontrolle und Aufsicht des Genossenschaftsverbandes. So erfolgt jährlich eine mehrtägige Prüfung des gesamten Geschäftsbetriebes der Energiegenossenschaft. Den daraus resultierenden Prüfbericht können alle Mitglieder der Energiegenossenschaft Starkenburg einsehen.
 

Glossar
Die wichtigsten Begriffe im Klartext

Geschäftsanteil:

Mit diesem Anteil erwirbt das Mitglied gewissermaßen Eigentum an der Genossenschaft und ist damit finanziell an der Gesamtentwicklung beteiligt. Die Genossenschaft wird im Laufe der Zeit Eigentümerin verschiedener Anlagen und erfährt somit einen kontinuierlichen Wertzuwachs. Jährlich entscheidet die Generalversammlung über die Höhe der Dividende für den Geschäftsanteil.

Die Mitglieder der Genossenschaft haben beim Ausscheiden einen Anspruch auf Rückzahlung ihres Geschäftsguthabens. Es ist keine Übernahme der Geschäftsanteile durch Dritte erforderlich und es besteht keine persönliche Nachschusspflicht.
 

Nachrangiges Darlehen:

Im Rahmen eines langfristigen nachrangigen Darlehens wird ein definiertes Projekt der Energiegenossenschaft finanziert. Dabei gibt es einen festgelegten Mindestzins mit definierten Tilgungsfristen.  Bei höheren Einnahmen des Projektes sind zusätzliche Ausschüttungen über den Geschäftsanteil möglich (z. B. mehr Sonne oder mehr Wind als kalkuliert).

Im Falle einer Genossenschaftsinsolvenz stünde das Darlehen nachrangig hinter anderen Gläubigerforderungen zurück. Es besteht somit das Risiko eines Verlustes in Höhe des Nachrangdarlehens.

Zur Satzung >>

 

 

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